Dipl.-Ing. Rainer Schuppenhauer  Beratender Ingenieur für Informationssysteme
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Eine Unternehmenssoftware für alle Branchen und Betriebsbereiche – wie geht das?

NewDoppic macht Controlling und IT einfacher: Denn nun können neben den Sachkonten, Kunden- und Lieferantenkonten auch andere Verwaltungsbereiche wie Personal, Sachanlagen, Finanzanlagen, Schutzrechte, Warenvorräte, Kostenstellen und Kostenträger in die Kontenführung integriert werden – und zwar branchenunabhängig.

Geschäftsprozesse werden immer vielfältiger und komplizierter. Mit NewDoppic gibt man ihnen eine neue, klare Struktur … und sie werden einfach einfacher für alle Branchen! Denn nun gibt ein dreidimensionaler Kontenrahmen die Grundstruktur für die Datenbank vor. Dabei entfallen die aufwendige Verwaltung der extrem langen Verzeichnisbäume sowie Unmengen von Spezialtabellen. Denn einen Kontenplan zu variieren und die Vorgangsarten zuzuordnen ist im Vergleich zum Customizing der Datenbanken äußerst einfach. Und diese Kontenordnung funktioniert nicht nur für Handel, Industrie, Dienstleister, sondern auch für Banken, Versicherungen, Behörden bzw. kommunale Verwaltung und sogar für Krankenhäuser. 

Vorteile für die Betriebsorganisation: Die Buchführung verwaltet Forderungen in der Debitorenabteilung und Verbind­lichkeiten in der Kreditorenabteilung. Dazu die Bankkonten und Sachkonten. Die restlichen Bereiche werden in anderen Abteilungen und in anderen Programmen verwaltet, weil die üblichen Kontenrahmen nicht genügend Fächer dafür bereit halten. Dabei könnten auch die folgenden Aufgaben über das Buchführungs­programm verwaltet werden, was die übrige Betriebsorganisation erheblich einfacher und übersichtlicher machen würde. 

 

 Verschiedenste Anforderungen einfach gelöst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo Weitblick gefordert ist: Mehr Information für weniger Aufwand ... 
Der neue Matrix-Kontenrahmen (MKR)

Mit dem Matrix-Kontenrahmen wird ein neuer, sehr großer Informationsraum für das gesamte Rechnungswesen erschlossen. Wichtige Teile der NewDoppic Programm-Entwicklungs­arbeit werden von der datenbanktechnischen Ebene auf die Kontenplanebene verlagert. Damit wird der neue Matrix-Kontenplan zur DNA Ihres Controllings. De facto lassen sich Geschäftsprozesse schneller und variantenreicher gestalten – und zwar sehr verständlich für den Unternehmer. 

Der Sachkontenplan führt nur noch Konten, die sich auf handelsrechtliche Sachen beziehen, wozu aber auch Geschäftsvorfälle gehören, die noch nicht abrechenbar sind, wie z.B. schwebende Geschäfte, Eventualrechte, Korrespondenzen, Planungen und Risiken. Die detaillierten Pläne der Nebenkonten und verbundenen Unterkonten liefern das tabellarische Abbild der betrieblichen Subjekte und Unternehmensfunktionen. Das System vernetzt die Geschäftsprozesse präzise mit den Konten der drei Teilpläne. Die Datenplätze werden – wie in einem Hochregallager – anhand der Kontonummern exakt nach Sachkonten-Achse, Nebenkonten-Achse und Unterkonten-Achse bestimmt und ansteuert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kreuze in den Schnittpunkten von Sach- und Nebenkonten symbolisieren die Knotenpunkte des betrieblichen Werteflusssystems. Übertragen auf eine Datenbank erlaubt dieses Modell mit dem Aufruf einer Buchung den Zugriff auf alle Daten der Konten, die mit der Buchung vernetzt sind. Eine Erlösbuchung ist dann
             nicht nur     „per Kunden-Nr. (=Forderungen)                          an Umsatzerlöse“,
             sondern      „per Forderungen / Kunden-Nr. / Werk-Nr.       an Umsatzerlöse / Erzeugnis-Nr. / Chargen-Nr.
Und damit liefert der Geschäftsvorgang wichtige Zusatzinformationen für eine schnelle Auswertung u. a. im Rahmen der Data Mining-Werkzeuge.

Nun erscheinen alle Konten in einer leicht zu verwaltenden Hierarchie.   

                                Normalform der Matrix-Kontenhierarchie

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Vernetzungseffekte im Matrix-Kontenrahmen (MKR)
– Nutzen nach Metcalfe‘s Law

Nach Metcalfe wächst der Nutzen eines Kommunikationsnetzes im Idealfall proportional zur Anzahl der möglichen Verbindungen zwischen den Teilnehmern. Die Formel dafür lautet: 
                                   N(N-1) /2    bzw.     (N²-N) /2    wobei N = Anzahl der Nutzer ist.

So können Netze, die beispielsweise aus 2 oder 5 oder 12 Nutzern bestehen 1 oder 10 bzw. 66 Verbindungen eingehen. Das führt dazu, dass bei jedem Netz ab einer gewissen Größe der Nutzen die Kosten übersteigt (Wikipedia – Die freie Enzyklopädie). Und das eigentlich simple Metcalfe’s Law öffnete den Betreibern von Kommunikationsnetzen wie Google oder Facebook den Weg, überproportional schnell zu Monopolisten ihrer Netze weltweit zu werden. Doch was bei Telefonnetzen, Telefaxnetzen, Internet und sozialen Netzwerken funktioniert, lässt sich auch auf Kontennetze anwenden.

 

Die heute üblichen Kontenrahmen sind nur eindimensional ausgerichtet, nämlich alle Sachkonten in einer Tabelle und die Nebenkonten der Kunden (als Debitorenkreis) und Lieferanten (als Kreditorenkreis) fortlaufend im Anschluss der Sachkontentabelle. Die beiden Nebenkontenkreise werden jeweils mit einem Sammelsachkonto für Forderungen bzw. Verbindlichkeiten verknüpft. Mit anderen Sachkonten können die Nebenkonten nicht verbunden werden. Ergebnis: Metcalfe's Law bleibt nutzlos, obwohl das beispielsweise für den Nachweis eines Gesamtobligos je Kunde dringend geboten wäre.

Der dreidimensionale Matrix-Kontenrahmen liefert das Schema für ein Kontennetz, das die Sachkonten mit den Nebenkonten und Unterkonten verknüpft. Dafür ist N = die Anzahl der Konten, die im Kontennetz sinnvoll anschließbar sind. Ein Blick in den Matrix- Kontenrahmen zeigt, dass dort viele Verbindungen möglich sind, allein schon wegen der unterschiedlichen Rechtsverbindlichkeiten in den Sachkonten. Die praktisch nutzbaren Konten-Verknüpfungen ergeben sich aus den Anforderungen der Betriebsorganisation und den dort für das Unternehmen notwendigen Sach-, Neben- und Unterkonten.

 

Ein zweites Kontennetz liefern die einzelnen Geschäftsvorgänge, die mit ihrer Kontierung automatisch den Wertfluss zwischen den Sachkonten sowie zwischen den Neben- und Unterkonten abbilden. Sie sind das Bewegungsnetz im Kontennetz. Sie liefern die Substanz für die betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die mit den verschiedenen Data Mining Werkzeugen erzeugt werden können:
                                   Datenschichtung, Häufigkeitsverteilung, Regressionsanalyse, 
                                   Korrelationsanalyse, Faktorenanalyse, Clusteranalyse.
Die Abfragen für solche Simulationen lassen sich in einer vom Matrix-Kontenrahmen geprägten einfachen Tabellenstruktur weitaus leichter durchführen, als in einer weitverstreuten Programminselstruktur mit tausenden von Einzeltabellen.

 

Ein drittes Kontennetz bietet sich an, wenn im Konzern oder in speziellen Logistik-Unternehmen eigene, firmenübergreifende Geschäftsnetzwerke eingerichtet werden, die bestimmte Servicefunktionen besonders gut ausführen können. Dazu werden gehören 
                                   Einkauf, Warenannahme, Produktion, Entsorgung, Verkauf, 
                                   Lagerhaltung, Versandabwicklung, Reklamationsservice, 
                                   Transport, Inkasso- bzw. Nachnahmeservice und Teilzahlungsservice
in der Hand einer Logistikorganisation. Und so etwa haben auch Unternehmen wie Amazon, Otto-Versand und andere ihre Geschäftsnetzwerke ausgebaut. Auch hier steigt der Erfolg der Netzwerke mit der Anzahl der gebotenen Servicefunktionen (=Sachkonten), der liefernden Nutzer (=Nebenkonten, ggf. Unterkonten) und der empfangenden Kunden (=Nebenkonten, ggf. Unterkonten).

Einen solchen Service aufzubauen kostet viel Organisationsarbeit, denn es müssen die verschiedensten Arbeitsabläufe und Datenstrukturen dieser Teilunternehmen überarbeitet und aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere müssen sie mit gleichen Kontenstrukturen ausgestattet werden, die spiegelbildlich abstimmbar sind. Und das lässt sich mit dem Matrix-Kontenrahmen am einfachsten erledigen.
Der Erfolg: Erweiterte Kontennetze eröffnen neue Geschäftsmodelle und Märkte.